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vegetative Symptome auftreten. Die Absetzsymptomatik klingt innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin
muss die Wiedereinnahme von Schmerzmitteln unterbleiben, und die erneute Einnahme darf nicht
ohne ärztlichen Rat erfolgen.
Schwere akute Überempfindlichkeitsreaktionen (z. B. anaphylaktischer Schock) wurden sehr selten
beobachtet. Brechen Sie die Behandlung beim Auftreten von Rötungen oder Schwellungen
(Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion) sofort ab und suchen Sie einen Arzt auf.
Unter der Anwendung von Paracetamol wurden schwere Hautreaktionen (wie Stevens-Johnson-
Syndrom (SJS) und toxisch-epidermale Nekrolyse (TEN)) berichtet.
Wenn bei Ihnen Anzeichen oder Symptome eines SJS oder einer TEN (z.B. fortschreitende
Hautrötung, oft mit Bläschenbildung, oder Schleimhautschädigung) auftreten, brechen Sie sofort die
Behandlung mit BUSCOPAN PLUS ab und holen ärztlichen Rat ein.
Vorsicht ist geboten, wenn bei Ihnen eine Überempfindlichkeit auf Acetylsalicylsäure und/oder
schmerzlindernde und entzündungshemmende Arzneimittel, die kein Kortison enthalten (nicht-
steroidale Antirheumatika (NSAR)) vorliegt.
Bei Überdosierung von BUSCOPAN PLUS besteht durch den Paracetamol-Anteil die Gefahr von
schweren Leber- und Nierenschäden.
Um das Risiko einer Überdosierung zu verhindern, sollte sichergestellt werden, dass andere
Arzneimittel, die gleichzeitig angewendet werden, kein Paracetamol enthalten.
Unter Paracetamol kann eine Lebertoxizität sogar unter therapeutischen Dosen, nach kurzer
Behandlungsdauer und bei Patienten ohne bereits vorliegende Lebererkrankung auftreten.
Kinder
Geben Sie BUSCOPAN PLUS nicht Kindern unter 12 Jahren, da bisher keine ausreichenden
Erfahrungen für diese Altersgruppe vorliegen.
Einnahme von BUSCOPAN PLUS zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden,
kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere
Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
Die im Abschnitt Nebenwirkungen beschriebenen anticholinergen Effekte können verstärkt auftreten,
wenn BUSCOPAN PLUS gleichzeitig mit anderen Arzneimitteln angewendet wird, die selbst solche
Effekte hervorrufen können, wie z. B. andere Anticholinergika (z. B. Tiotropium, Ipratropium,
atropinartige Verbindungen), Amantadin, tri- und tetrazyklische Antidepressiva, Antipsychotika,
Chinidin, Disopyramid und Antihistaminika. Die gleichzeitige Therapie mit Dopamin-Antagonisten,
z. B. Metoclopramid, kann zu einer gegenseitigen Abschwächung der Wirkung auf die Muskulatur des
Magen-Darm-Trakts führen. BUSCOPAN PLUS kann die beschleunigende Wirkung von
β-Sympathomimetika auf den Herzschlag verstärken.
Bedingt durch den in BUSCOPAN PLUS enthaltenen Paracetamol-Anteil sind weitere
Wechselwirkungen mit folgenden Arzneimitteln möglich:
• Paracetamol kann das Blutungsrisiko bei Patienten, die gerinnungshemmende Arzneimittel wie
Warfarin und andere Vitamin K-Antagonisten einnehmen, erhöhen.
• Flucloxacillin (Antibiotikum), wegen des schwerwiegenden Risikos für Störungen des Bluts
und des Flüssigkeitshaushalts (sogenannte metabolische Azidose), die dringend behandelt
werden müssen (siehe Abschnitt 2).